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Gebrauchsanweisung und Benutzungsbedingungen des Gurtzeuges Kortel Design

Mis à jour le Dienstag 31. Januar 2012

 Betriebshandbuch und Benutzungsbedingungen der Gurtzeuge Kortel Design

Sie haben ein Gurtzeug von Kortel Design erworben, dafuer danken wir Ihnen!
Bevor Sie sich für einen Adler halten, und um nicht wie ein Dodo zu starten (ein etwa metergrosser, flugunfähiger Vogel) oder wie ein Albatros zu landen, sollten Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam lesen.
Auf der Website finden Sie weiterhin Foto-Reportagen, erklärende Filme und viele andere Erläuterungen, die auf Ihr Modell zutreffen.
Wir weisen Sie darauf hin, dass weder diese Bedienungsanleitung, noch die Information auf der Website die Ratschläge eines Verkäufers oder Fluglehrers ersetzen können.

 1) Einstellungen des Gurtzeugs

1.1 Beim Empfang des Produktes

a Allgemeines

WARNUNG
Der Käufer dieses Produktes übernimmt die alleinige Verantwortung für alle Risiken,
die mit der Benutzung von Gleitschirmflugausrüstung verbunden sind,
einschliesslich Verletzung und Tod. Unsachgemässe Verwendung oder Missbrauch
von Kortel Design Ausrüstung erhöht dieses Risiko beträchtlich. Der Käufer
ist sich bewusst, dass für das Gleitschirmfliegen eine abgeschlossene Ausbildung
mit der für das jeweilige Land erforderlichen Lizenz unabdingbare Voraussetzung
ist.
Um keine unangenehme Überraschung in der Luft zu erleben, ist es unerlässlich, das Gurtzeug an einer Aufhängevorrichtung einzustellen. Es wird empfohlen, eine Aufhängevorichtung (Ständer) zu benutzen, die das Nicken/Rollen ermöglicht, sodass Sie die Stabilität des Sitzes regulieren können.
Mit Hilfe der Einstellungen laut Kapitel 1.2 justieren Sie den Sitzkomfort, die Stabilität beim Nicken/Rollen sowie die Flugachse.

b Verbindung des Gleitschirms mit dem Gurtzeug.

Die Kortel Design Gleitschirmgurtzeuge können praktisch mit allen modernen
Gleitschirmen geflogen werden (Gleitschirme der Gurtzeuggruppe GH;
dies ist auf der LTF-Gütesiegelplakette vermerkt).
Eine Ausnahme sind einige wenige Gleitschirme älterer Bauart, die nur mit
Gurtzeugen der Gurtzeuggruppe „GX“, d.h. Gurtzeugen mit nicht verstellbarer
Kreuzverspannung, geflogen werden dürfen. Dies ist ebenfalls auf
der LTF-Gütesiegelplakette des Gleitschirms vermerkt.

  • Wir empfehlen die Benutzung der Trapez-Fangleinenschlösser aus Stahl oder Inox, die mit Ihrem Sitz mitgeliefert wurden, oder optional Pinlock-Schlösser. Es wird empfohlen, sich bei dieser Wahl von einem Fachmann /Ihrem Händler beraten zu lassen.
  • Bei den Sitzen Karma, Kairn, Kuik und Kamasutra reicht es aus, das Schloss in den Hauptgurt einzuführen, und zwar an der Stelle, an der der Gurt mit rotem Stoff geschützt ist; Die Öffnung des Karabinerhakens kann sowohl vorne als auch hinten sein. (Abbildung 3 )
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  • Für die Sitze Karver, Karma II, Kuik II, Kanibal 2 und Race müssen 3 Gurte in das Schloss gesteckt werden: Der Hauptgurt und der Rückengurt (an der Stelle, an der sie mit rotem Stoff geschützt sind) sowie der Gurt, der für den Lenden-Komfort verantwortlich ist. ( Abbildung 3) Da das Fangleinenschloss in der Flugachse bleibt, muss man die Tragegurte des Schirms so anbringen, dass die vorderen Tragegurte (A-Leinen) aussen sind. Dies lässt einen direkten Weg für den Beschleuniger zu. (Abbildung 9 )
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c Höhe des Aufhängepunktes ( Fangleinen-Hauptschloss)

Bei der Kannibal Race ermöglicht die Einstellung des Aufhängepunktes eine Anpassung der Sitzbeweglichkeit mit positiven Auswirkungen auf die Wahrnehmungsfähigkeit des Piloten, jeweils in Abhängigkeit vom Schirmtyp.

Damit die Einstellung stabil bleibt, ist es notwendig, den Regulierungs-Gurt dreimal durch die Schlaufe zu führen. Ohne diese Massnahme kann er verrutschen. ( Abbildung 5).

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Damit der Schirm geradeaus fliegt, ist außerdem eine absolut symmetrische Einstellung erforderlich.


Achtung
! Vor dem Start ist es obligatorisch,

  • den Sitz an einer Aufhängevorrichtung einzustellen (s.o.),
  • die Rettung wie im Kapitel 2 beschrieben, zu installieren,
  • die Tragegurte des Schirms korrekt am Sitz zu befestigen (siehe Kapitel 1.1b)
  • den Beschleuniger einzustellen (siehe Kapitel 11). (Gefahr bei zu kurz eingestelltem Beschleuniger!!!!!)

1.2 Einstellungen in der Luft

Verschieden Typen von Verschlusssystemen:

Manuel zu schliessende Verschlüsse: (Abbildung 6)

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Zum Festziehen die schwarze ‘Kortel Design’–Schlaufe nach unten ziehen.
Zum Lösen die graue ‘Kortel Design’-Schlaufe nach hinten ziehen. Mit der Zeit verankert sich der Gurt in der Schlaufe, in diesem Falle mit einem Ruck nach hinten ziehen.

Trim: (Abbildung 4)

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Zum Festziehen am Gurt ziehen –in die Gegenrichtung, aus der er kommt.
Zum Lösen dosiert auf den kleinen Metallhebel über der Schlaufe drücken.

Plastikschlaufe: (Abbildung 8)

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Zum Festziehen am Gurt ziehen –in die Gegenrichtung, aus der er kommt.
Zum Lösen dosiert das runde Stueck (Vorderseite) der Schlaufe hochheben.

Automatische Schlaufen: (Abbildung 7)

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Zum Festziehen am Gurt ziehen –in die Gegenrichtung, aus der er kommt.
Zum Lösen an der Schlaufe ziehen - an der Stelle, an der die Gurte herauskommen.

Anwendung der Gurte: Tipps und Tricks.

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fig 1 description
a) Schultergurte (A):

(Abbildung 1)

Die wesentlichen Aufgaben der Schultergurte sind:

  • Tragen des Sitzes beim Start,
  • Bregrenzen der Neigungen des Körpers des Piloten,
  • Vermeiden des Herausfallens des Piloten, falls er mit dem Kopf nach unten „fliegt“,
  • Tragfähigkeit zur Unterstuetzung des Piloten nach Auslösen der Rettung. Trotz Einstellung der Gurte an einer Hängevorrichtung/Staender kann es von Nutzen sein, die Schultergurte in der Luft nachzujustieren, um mehr Komfort für den Piloten während des Fluges zu erzielen.
    Wir empfehlen engen Kontakt zwischen den Schultergurten- ohne diese zu eng einzustellen, damit eine gute Beweglichkeit der Schultern beim Start, in der Luft und beim Landen gewährleistet ist.
b) Rückengurte (B):

(Abbildung 1)

Regulieren der Neigung des Pilotenrückens.
Eine Neigung zu weit nach hinten kann den Flug unkomfortabel werden lassen
(schlechte Sicht) und dass Herausschlüpfen aus dem Sitze vor der Landung
erschweren.
Sind die Rückengurte zu eng, kann es schwierig sein, nach dem Start in die sitzende Position zu gelangen.
Hinsichtlich mitgefûhrter Gegenstände und deren Gewicht (Tasche, Cockpit, Ballast) kann der Gurt in der Luft nachreguliert werden.

c) Gurt der Sitzbrett- Neigung (C):

(Abbildung 1)

Dieser Gurt ermöglicht es, den vorderen Teil des Sitzbretts anzuheben. Zu weit gehoben, kann es zu Schmerzen hinter den Knien führen. Zu weit heruntergelassen, verliert man ein wenig an Manövrierbarkeit und man gleitet („schwimmt“) im Sitz.
Das Sitzbrett wird weniger angehoben, wenn man mit einem Kokon fliegt.

d) Lendengurte (D):

(Abbildung 1)

Die Lendengurte erhöhen den Sitzkomfort sowie die Unterstützung der Lendenwirbel. Eng angezogen verbessern sie die Übermittlung der Informationen des Schirmes („Fühlen des Schirmes“).

e) Brustgurt (E) :

(Abbildung 9)

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Er ermöglicht, die Schultern in der richtigen Achse zu halten und fördert den Komfort.

f) Gurt der Fussstütze (F):

(Abbildung 1)
Es ist nicht nötig, viel Druck auf die Fussstütze auszuueben, (unnötige Energieverschwendung!). Zu stark angezogen, reduziert sich die Hilfe in der Kurvenlage. Beispiel: Drücken Sie mit dem rechten Fuss gegen den Gurt und verbessern sie dadurch die Rechtskurve.
Ein permanent leichter Druck unterstützt eine bessere Beweglichkeit im unteren Rückenbereich sowie in den Knien und den Fussgelenken.

g) Bauchgurt :

(Abbildung 9 und 10)

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figure 10

Der Bauchgurt muss mit dem Abstand eingestellt werden, der vom Hersteller Ihres Schirms angegeben wird. Schauen Sie im Bedienungshandbuch Ihres Schirms nach.
Zu wenig angezogen, werden die Auswirkungen des Nickens/Rollens erhöht, aber das Risiko eines Twists verringert.
Zu stark zusammengezogen, wird das Risiko eines Twists erhöht, aber die Auswirkungen des Nickens/Rollens verringert.

h) Kontrolle des Nickens/Rollens

Wir verwenden zwei Systeme, je nach Gurtzeug: Das V oder das klassische ABS.

Das V: Gurte (H) Die Oberschenkelgurte fangen in der Mitter der Beine an, kommen zwischen den Beinen durch und werden neben dem Hauptfangschloss geschlossen. Sie sind in der Länge regulierbar.

Je fester sie angezogen sind, desto stabiler ist der Sitz.

Je weniger sie angezogen sind, desto instabiler ist der Sitz.

Die Stabilität des Sitzes ist in diesem Fall unabhängig von der Regulierung des Bauchgurtes. (Abbildung 9)

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ABS : Gurte (L) Zwei Gurte fangen auf der Aussenseite der Oberschenkel an und werden am Bauchgurt festgemacht, ca. 10 cm vom Hauptfangschloss entfernt. (Abbildung 10)

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figure 10

Beim Anziehen des Bauchgurts wird der Winkel zwischen den Gurten geändert, die Stabilität wird erhöht, aber das Risiko eines Twists wird grösser.
Wir empfehlen die Verwendung von V-Gurten vom Anfänger bis zum fortgeschrittenen Piloten.

Die fortgeschrittenen- und Wettkampfpiloten können das benötigte Niveau erreicht haben, um die normalen ABS-Sitze und die Sitze ohne ABS zu benutzen.

Höhe des Aufhängepunktes des Hauptschlosses und Breite des Sitzbretts
Je weiter der Körperschwerpunkt vom Rückengurt entfernt ist, desto stabiler ist Ihr Sitz.
(Nicht mit dem Aufhängepunkt des Hauptschlosses verwechseln).

Je aufrechter Ihr Sitz ist, desto stabiler ist er.

Der Kannibal Race lässt eine genaue Regulierung der Höhe des Aufhängepunktes zu, dadurch haben Sie einen ‘massgeschneiderten’ Sitz. (Abbildung 1 und 5) Gurt (I)

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  2) Rettung (Art der Schlaufe, Verbindung zum Innencontainer, Richtung der Rettung im Container)

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Achtung: Auch nach jedem Neupacken und Wiedereinbau des Rettungsgerätes
in den Rettungsgeräte-Kontainer muss das korrekte Öffnen des Rettungsgerätekontainers
überprüft werden indem man am Auslösegriff zieht und sicherstellt,
dass sich der Aussenkontainer problemlos öffnet und das Rettungsgerät am Auslösegriff
hängt.

2.1 Rücken-Container (Anbringen und Herausziehen). Griff mit 2 Metallnadeln (Abbildung 14, 15, und 16)

Achten Sie bitte darauf, dass der Verbindungsgurt von der Rettung zum Innencontainer nicht das Herausziehen der Rettung behindert. Im Idealfall ist der Griff mit dem Zentrum des Innencontainers verbunden. Die Verbindung ist am Rücken des Piloten plaziert, um das Herausziehen zu erleichtern. Die Leinen der Rettung befinden sich an der Aussenseite. Die spezielle Form des Griffes unterstützt kurze Verbindungen zwischen Innencontainer/Griff, ohne das Auslösen der Nadeln zu behindern.

Bitte nicht vergessen, die beiden kleinen Klappen (Splintfenster) auszulösen (s. Abbildung).

Das Herausziehen muss mit einer Bewegung nach rechts aussen geschehen, wobei man den Arm senkrecht hält.

2.2 Gesäss-Container (Anbringen und Herausziehen) (Abbildung 14, 17, 18, und 19) Griff mit zwei Plastiknadeln

Der Griff ist mit dem Zentrum des Innencontainers verbunden.

Die Verbindung ist am Ruecken des Piloten platziert, um das Herausziehen zu erleichtern.

Die Leinen der Rettung befinden sich an der Aussenseite.

Die spezielle Form des Griffes unterstützt kurze Verbindungen zwischen Gurtzeug/Griff, ohne das Auslösen der Nadeln zu behindern.

Bitte nicht vergessen, die beiden kleinen Klappen (Splintfenster) auszulösen.

Das Herausziehen muss mit einer Bewegeung nach rechts aussen geschehen, wobei man den Arm senkrecht hält.

2.3 Bauch-Container (Montierung und Abbau)

Erläuterungen stehen in der Bedienungsanleitung (befindet sich in dem Bauch-Container, der vom Hersteller mitgeliefert wurde).

2.4 Verbindung der Rettung mit dem Gurtzeug: (Abbildung 11 und 12)

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figure 11

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Figure 12
  • Verwenden Sie nur die Leinen für den Schirm, die mit Ihrem Sitz migeliefert worden sind.
  • Die Verbindung kann durch Anbringen der Leinen des Schirms direkt in die Zentral-Schlaufe erfolgen (mit einem Spezialknoten) oder mit einem Karabinerhaken (0,7cm Durchmesser).
  • Bitte keine Verbindung durch einen Knoten herstellen, falls sich keine genähte Schlaufe im Zentrum der Leinen der Rettung befindet. In diesem Fall bitte unbedingt einen Karabinerhaken (0,7cm) benutzen!
  • Falls Sie einen Karabinerhaken (0,7cm) benutzen, empfehlen wir, diesen mit einem Plastik-Klebestreifen zu stabilisieren, um die Leinen in die richtige Richtung zu kanalisieren.

 3) Start Check

3.1 Rettung

Vor jedem Start sollte überprüft werden, dass die Klappen (Splintfenster) und Nadeln richtig sitzen, und dass der Griff richtig befestigt ist, entweder in seinem Fach oder auf seinem Klettverschluss.
Der Kopf des Verschlusspins muss in jedem Fall zu der Seite des Gurtzeuges
zeigen, an der sich der Griff für das Rettungsgerät befindet und
darf keinesfalls durch die Schliessschlaufe gesteckt werden, da sonst
eine Rettungsschirmöffnung blockiert wäre.

DIE ERSTINSTALLATION DES RETTUNGSGERÄTES IN DAS GLEITSCHIRMGURTZEUG DARF PRINZIPIELL NUR VON EXPERTEN VORGENOMMEN WERDEN.
Bitte wende Dich wegen der Erstinstallation deines Rettungsgerätes ins Gurtzeug an einen Fachhändler. Nach dem ersten Einbau des Rettungsgerätes in das Gurtzeug muss eine sogenannte Kompatibilitätsprüfung vorgenommen werden. Diese Kompatibilitätsprüfung wird auf dem Prüf- und Packnachweis eingetragen und vom Experten unterschrieben. Der Pilot selbst muss im Gurtzeug in einem Gurtzeugsimulator sitzend die Probeauslösung des Rettungsgerätes vornehmen.
ACHTUNG! Die Grösse der Rettungsgerätekontainer in den Kortel Design Gurtzeugen passt für nahezu alle gängigen Gleitschirmrettungssysteme. Sollte das zu verwendende Rettungssystem am Innenkontainer keine Möglichkeit bieten, den Auslösegriff des Gleitschirmgurtzeuges einzuschlaufen, so kann dieser auch an geeigneter Stelle des Innenkontainers angenäht werden. Diese Arbeit muss durch einen Fachbetrieb ausgeführt werden.
Die Verschlussschlaufe des Rettungsschirmkontainers muss regelmässig überprüft werden. Bei Abnutzung muss diese Leine ausgetauscht werden. Vor jedem Einbau des Rettungsgerätes muss die Festigkeit der Verschlussschlaufe überprüft werden (Mindestfestigkeit = 30 kg).
Vor jedem Flug die richtige Position des Griffes und des Splints überprüfen.

3.2 Einstellungen

Ihre Einstellungen sind theoretisch korrekt… aber vielleicht haben Sie Ihr Material einem Freund geliehen!!! Achten Sie darauf, die Einstellungen zu überprüfen.
Besonders die Einstellung des Rückengurts ist sehr wichtig.

3.3 Rückenprotektor

  • Der Kuik wird mit einem kleinen abnehmbaren Rückenschoner von 12cm geliefert, welcher in ein Fach am unteren Rückenteil geschoben wird.
  • Der Kamasutra II, Kanibal II und Kanibal Race sind jetzt mit dem Rückenschutz Combo 10+7 ausgestattet und sind somit LTF zugelassen.
  • Der Karma ist mit dem Krashbox-System ausgestattet, welches aus einem permanenten Airbaig unter der Sitzfläche besteht, sowie einem aufblähbaren Rückenteil. Die Schaumstoffpartie der Krashbox wird durch eine Öffnung im unteren Rückenteil eingefügt und mit 5 Klettverschlüssen befestigt. Denken Sie daran, den Reissverschluss der Rückenabtrennung zu schliessen, um eine optimale Wirkung des Sytems zu gewährleisten. Um eine gute Effizienz des aufbähbaren Rückenteils zu erzielen, wird der Reisverschluss durch einen Klettverschluss abgesichert. Die Lufteintrittstelle ist einziehbar. Denken Sie daran, sie bei jedem Falten zu glätten und sie vor dem Start wieder auszuziehen!

3.4. Beschleuniger

Ein zu kurzer Beschleuniger kann einen Schirm ständig beschleunigen, wodurch er schwierig zu steuern wäre.
In diesem Fall wird empfohlen zu landen, um das Problem zu beseitigen, oder die Schnur des Beschleunigers in der Luft durchzuschneiden (falls Sie ein Schneidegerät zur Hand haben).
Seien Sie besonders aufmerksam, falls Sie Ihren Sitz verliehen hatten.

3.5. Fussstütze

Eine gut eingestellte Fussstütze erleichtert Ihnen nach dem Start, bequem in Ihren Sitz zu gelangen. Dazu reicht es aus, sich beim Starten stark nach vorne auf den Bauchgurt zu beugen, seine Fussstütze zu fixieren und den Fuss daraufzustellen! Eine zu lange Fussstütze könnte sich in Ihren Beinen verheddern und Sie zum Stolpern bringen…

 4. Start

Sowohl die Einstellungen an Ihrem Sitz als auch Ihre persönliche Starttechnik sind fuer eine leichte Einnahme der Sitzposition nach dem Start ausschlaggebend. Nachdem Sie Ihren Start-Check gemacht haben (siehe Kapitel 3), empfehlen wir Ihnen, sich folgendermassen in Ihrem jeweiligen Gurtzeug anzuschnallen:

4.1 Für die Sitze mit V-System : Kairn, Kuik, Karma, Kamasutra 2.

Streifen Sie die Schultergurte ueber, achten Sie darauf, dass die Oberschenkelgurte nicht verdreht sind, und schliessen Sie die automatischen Doppeltasten-Steckschloesser jedes Gurtes in V-Form an die Schloesser an, die sich in der Naehe des Haupt-Aufhängepunktes befinden. Schliessen Sie die Schnalle des Brustgurtes (Trillerpfeife eingebaut) und bringen Sie jetzt Ihren Ballast/Frontcockpit oder Ihre Rettung (falls in Bauchposition) an. Achten Sie hierbei auf die Hinweise des Herstellers.
Jedes Mal, wenn Sie ein Doppeltasten-Steckschloss schliessen, achten Sie darauf, dass kein Gegenstand das komplette Schliessen verhindert. Ziehen Sie heftig an der Schnalle, um zu ueberprüfen, dass sie richtig geschlossen ist. Sobald eine Schnalle geschlossen ist, ist ein Bein angeschnallt und Sie können nicht mehr aus Ihrem Sitz fallen.

4.2 Besonderheit des Sitzes Kairn:

Es ist wichtig, zuerst die (permanent geschlossenen) Oberschenkelgurte anzuziehen, wobei man darauf achten sollte, sich nicht in den Schultergurten zu verheddern. Danach werden die Schultergurte angelegt.
Nun muss nur noch der Bauchgurt mit Hilfe der ineinander zu schiebenden Schnallen
geschlossen werden.

4.3 Für Sitze mit herkömmlichem Aufhängepunkt mit oder ohne ABS:

Streifen Sie die Schultergurte über, achten Sie darauf, dass die Oberschenkelgurte nicht verdreht sind, und schliessen sie die automatischen Schlösser der Oberschenkelgurte eins nach dem anderen. Bringen Sie Ihre Frontcockpit-Tasche an (integriert oder abnehmbar mit ABS). Schliessen Sie die Schnalle des Brustgurts.
Jedes Mal, wenn Sie eine Schnalle schliessen, achten Sie darauf, dass kein Gegenstand das komplette Schliessen verhindert. Ziehen Sie heftig an der Schnalle um zu überprüfen, ob sie richtig geschlossen ist.
Sowohl die Einstellungen an Ihrem Sitz als auch Ihre persönliche Starttechnik sind für eine leichte Einnahme der Sitzposition nach dem Start ausschlaggebend.

Hinweis: Beim Start das Körpergewicht nach vorne (auf den Bauchgurt) zu verlagern verhindert, dass sich der Sitz in Ihrem Rücken hochschiebt. Sobald Sie in der Luft fliegen, drücken Sie Ihre Bauchmuskeln gleichmässig gegen den Bauchgurt. So lassen Sie sich einfach nach hinten in den Sitz gleiten, um bequem eine sitzende Position zu erlangen. Gleichmässig gegen den Bauchgurt zu drücken, ermöglicht Ihnen auch, Ihre Fusstuetze oder Ihren Kokon zu betrachten und Ihren Fuss richtig zu platzieren. Manchmal kann es nötig sein, das Gesäss hin- und her zu wenden, um sich richtig im Sitz einzurichten.

4.4 Besonderheit des Karma II- Gurtzeugs:

Der Karma II- Gurt wird serienmässig mit dem ’Anti-Vergiss-System’ geliefert, welches mit dem rechten Hauptleinenfangschloss verbunden ist. Dadurch muss man beim Gurtzeug anlegen mit dem rechten Bein durch diesen Gurt durchschlüpfen.
Somit wird verhindert, dass man, selbst wenn man keine Gurte geschlossen hat, aus dem Gurt herausfallen kann. Wenn Ihnen dieses System zu aufwendig erscheint, können Sie (auf Ihre Verantwortung) diesen Gurt vom Haupleinenfangschloss lösen.

4.5 Kokon

Das Anziehen des Kokons ist einfacher, wenn nur eine Seite/Klappe beim Start geschlossen ist. Es ist möglich, den Kokon später (z.B. bei der ersten ruhigen Aktion nach dem Startvorgang) zu schliessen.

 5). Der Flug

Jede Flugphase hat seine geeignetste Sitzposition:

Bei Thermik und Aktionen in Hangnähe wählen Sie am besten eine aufrechte Position, um so besser Hindernisse zu erkennen und um weitere Informationen aufzunehmen, die von unten kommen.

Bei Thermik und Aktionen an der Basis, fühlen Sie die Luft, vergessen Sie den Boden und beobachten Sie die Wolken. Fliegen Sie liegend!

Im Falle starker/unruhiger Bedingungen ziehen Sie die Beine an, um Ihren Körper zusammenzuschliessen, suchen Sie Halt mit den Oberschenkeln im Sitz und in den Gurten, erfühlen und kontrollieren Sie die Nick- und Roll-Bewegungen.

Um die Steuerung effizienter werden zu lassen, versuchen Sie alle Positionen zu erkennen, die Einfluss darauf haben:

Die Schulterbewegungen: Kurzer Druck auf die Vorderseite des Sitzbretts,
Hüftbewegungen: Die Beine kreuzen und dabei Druck auf die Fusstuetze an der Innenseite der Kurve geben.

Gegen-Nick/Roll-Bewegungen steuern , um so flach wie moeglich zu kreisen,…..etc.

Jeder Pilot hat sein eigenes Empfinden und seine eigenen Aktionen, um effizient zu sein.
Seien Sie neugierig und wagen Sie es!

  6) Landung

Dies ist die heikelste Flugphase.

Die Ermüdung, die Austrocknung, der Mangel an Durchblutung der diversen Körperteile, die Euphorie über den schönsten Flug Ihres Lebens, etc…. das alles kann Ihre Aufmerksamkeit beeinflussen!

Das ist der Moment, in dem besondere Konzentration gefragt ist, in dem die Umgebungen/Bedingungen anlaysiert werden muessen, und in dem man natürlich aus dem Sitz aufstehen muss, um seinen Beinen die nötige Beweglichkeit wiederzugeben!
Falls der Flug lang und kalt war, ist das Aufwärmen der Hacken und Knie nicht gerade angenehm. Stehen Sie sehr frühzeitig aus dem Kokon auf, öffnen Sie die linke Klappe, lassen Sie die Fussstütze los und bereiten Sie ich darauf vor, den Gradient-Effekt mit den Beinen und nicht mit dem Rückenprotektor abzufangen!

  7) Handhabung beim Windenstart: (Abbildung 2)

Alle Kortel Design Gurtzeuge sind für den Windenstart geeignet.

Es gibt keine speziellen Karabinerhaken, um die Winde am Gurtzeug zu befestigen.

Es wird empfohlen, einen Karabinerhaken am Hauptaufhängepunkt zu befestigen (der Gurt, der mit einem Stück rotem Stoff geschützt ist) und dort das Ausklink-System zu montieren.

Es ist wichtig, zu unterscheiden zwischen

  • dem Haken, der das Segel am Gurtzeug befestigt und
  • dem Haken, der zum Ausklink-System gehört.

 8)Tandem-Benutzung

Alle Kortel Design Gurtzeuge sind für Tandemfluege (sowohl Pilot als auch Passagier) geeignet.

Allein der Karver kann als Option mit einem Reserveschirmcontainer ausgestattet werden.

Allerdings kann kein Solo-Sitz eine Tandem-Rettung in seinem Container aufnehmen.
Es wird also dringend empfohlen, einen speziellen Tandem-Sitz zu benutzen, damit eine Tandem-Rettung montiert werden kann.

Es ist wichtig, zu überprüfen, dass der Rückenprotektor des Passagiers nicht den Piloten stört, ebenso dass die Wahl der Abstandhalter (Hauptgurt, an dem sowohl Piloten- als auch Passagiergurtzeug montiert sind) stimmt (oder ob diese anzupassen ist).

 9) Sicherheitstraining (Flüge über dem Wasser)

Um das Funktionieren der Rettung zu gewährleisten, und um einen eventuellen Aufprall auf der Wasseroberfläche abzudaempfen, empfehlen wir, den Rückenprotektor im Sitz zu belassen.

Die unterschiedlichen Erfahrungen zeigen auf, dass das ‘Schildkröten-Problem’ im Wasser letztendlich zweitrangig ist.

 10) Seitenschutz

Die Kortel Design Sitze sind nicht dafür vorgesehen, mit Seitenschutz benutzt zu werden.

Alle persönlichen Initiativen, einen Seitenschutz hinzuzufügen, müssen den Beschleuniger und das System der verstellbaren Gurte (besserer Komfort für den Piloten) berücksichtigen und dürfen nichts beeinträchtigen.

 11) Beschleuniger

11.1 Allgemeines

Nur der Kannibal race wird mit einem 3-staebigen Beschleuniger (tripel Speedpedal) geliefert. Dieser Sitz (so wie auch der Kannibal 2 mit Kokon) ist dafür vorgesehen, den Beschleuniger unter dem Sitzbrett zu lassen (dadurch wird er um 10 cm verlängert!).

Jeder Pilot kann den Abstand zwischen den Stäben verändern, um somit seinen Schirm optimal zu nutzen. Es ist möglich, seinen Beschleuniger mit Brummelhaken oder Knoten (aus der Technik der Kite-Schirme) an seine vorderen Tragegurte einzuhängen ( Abbildung 13).

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Diese letztere Lösung hat den Vorteil, keine Länge durch Brummelhaken zu verlieren.

Beim Start können Sie den zweiten Stab an dem Klettverschluss befestigen, der sich unter Ihrem Sitz befindet; Ihr Beschleuniger wird etwas erhöht und vermeidet damit
Behinderungen, indem er durch das kleine Gummiband, das mit Ihrem Sitz mitgeliefert wurde, an der Fussstütze befestigt wird. (Abbildung 1)

Gefahr
Falls Ihr Beschleuniger zu kurz geregelt ist, kann sich Ihr Schirm permanent im beschleunigten Zustand befinden!!!!!!!!!!!!!!

11.2 Steuerung

Ohne Fussstütze oder Kokon kann man trotzdem mit beiden Füssen beschleunigen; die Einstellung des Beschleunigers ist in diesem Falle symmetrisch.

Mit dem Kokon müssen wir mit nur einem Fuss beschleunigen! Der andere Fuss dient dazu, den Kokon unter Spannung zu halten.

In diesem Fall deformiert sich der Sitz und entwickelt eine Tendenz, sich seitlich wegzudrehen.

Um geradeaus zu fliegen, reicht es aus, den Beschleuniger mehr oder weniger asymmetrisch einzustellen.

Im Fall eines Klappers ist es zwingend notwendig, den Beschleuniger ganz los zu lassen:

Bemerkung: Vorsicht bei Schuhen mit Stollensohle.

 12) Zubehör und Optionen

12.1 Kokon

Ein abnehmbarer Kokon ist für den Kanibal 2 und Kamasutra 2 erhältich.
Die Erklärungen zur Montage sind als Foto-Reportage auf unserer Website erhätlich.
In der Luft hat der Kokon Vor –und Nachteile; um Ihre Wahl wohlwissend zu treffen, empfehlen wir Ihnen‘Überlegungen zum Flug Kokon’ zu lesen.

12.2 Frontcockpit-Tasche

Wir haben zwei Modelle:

  • Das ‚Kockpit mixte’ passt sich an alle Gurtzeug-Typen an aufgrund der Montagetechnik an die Haupt-Fangleinenschlösser. So passen auch alle Frontcockpit-Taschen mit einem identischen System an alle Kortel Design Gurtzeuge. An den Kortel Design Gurtzeugen ist ein kleiner Riemen von 20 mm neben den Hauptschlössern angebracht (Abbildung 1),
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der mit der einen Seite des Doppeltasten-Steckschlosses versehen ist, an dem einfach das Cockpit angebracht wird. Dieser kleine Riemen existiert nicht an den Kanibal 2 und Kanibal Race Sitzen.

  • Das ‚Kockpit’ mit integriertem Bauchgurt ist für die Kanibal 2 und Race reserviert.

Es wird mit zwei automatischen Karabinerhaken befestigt und hat die Funktion des Bauchgurtes.Bei dieser Verwendung ist der Sitz mit einem System zum Abdämpfen der Nick- und Rollbewegungen versehen.

Falls Sie das Cockpit vergessen sollten, wird dringend empfohlen, nicht zu fliegen.

12.3 Abnehmbarer Bauchgurt

Reserviert für den Kannibal 2 und Race.

Für Flüge, bei denen das Cockpit nicht notwendig ist (Soaren, auf Schiern, im Urlaub….), können Sie Ihr Cockpit durch einen abnehmbaren Bauchgurt ersetzen.

Dieser Gurt ermöglicht ein Abdämpfen der Nick-und Rollbewegungen, wenn man die ABS-Gurte am Sitz befestigt. (Abbildung 10)

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12.4 Ballast-Tasche

Die Ballast-Taschen werden mit derselben Prozedur wie die Frontcockpit-Taschen am Gurtzeug befestigt: Entweder direkt im Fangleinen-Hauptschloss oder im Doppeltastensteckschloss, welches an den 20 mm langen Riemen angebracht ist. (Abbildung 10)

 13) Sitzbrett aus Holz oder Karbon

Sollte Ihr Sitzbrett Schaden nehmen, können Sie es selber auswechseln.

Dafür hat jeder Sitz seine Eigenheit. Hierzu finden Sie Infos auf unserer Website in der Rubrik : “Technische Hilfsmittel”.

Es ist wichtig, die Riemen wieder am richtigen Ort zu plazieren.

Die Ränder der Karbonbretter sollten unbedingt mit einem dicken Klebestreifen geschützt werden, damit die Riemen und Stoffe nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Diese Details sollten regelmaessig überprüft werden.

  14) Wartung, Reparatur, Reinigung, Revision

14.1 Revision

Auch wenn Vorfälle im Zusammenhang mit der Alterung der Gurtzeuge praktisch nicht existieren, ist es wichtig zu kontrollieren, dass sich die neuralgischen Punkte in einem zufriedenstellenden Zustand befinden.

UV-Strahlen, Feuchtigkeit sowie Staub/Sand/Steine verändern die verwendeten Materialien.

Wir können vorzeitiges Altern durch einen Materialfehler nicht ausschliessen.

Wir empfehlen Ihnen also, alle zwei Jahre- abhängig von Ihrer Flugpraxis- Ihr Gurtzeug visuell zu überprüfen. Insbesondere falls Sie eine Landung in Bäumen oder Felsen hatten oder auch, falls Sie den Einsatz eines Rettungsdienstes hatten.

Wenden Sie sich an Ihren Händler, er wird Sie an einen Fachmann weiterleiten.

14.2 Reparaturen

Im Falle von Rissen, beeinträchtigten Nähten oder vorzeitigem Verschleiss wenden Sie sich an Ihren Händler; er wird Sie an einen Fachbetrieb für die Reparaturen weiterleiten.
Reparaturen dürfen nur vom Hersteller oder einem vom Hersteller autorisierten
Betrieb ausgeführt werden.

Die Karabiner sollten alle 2 Jahre ausgetauscht werden.

14.3 Reinigung

Sie können Ihr Gurtzeug mit Süsswasser und milder Seife waschen und es dann an einem trockenen und belüfteten Ort trocknen lassen.( Sorgfältig abspülen, an einem trockenen Ort trocknen lassen, Sonneneinstrahlung vermeiden).
Keinen Wäschetrockner benutzen und nicht über 30°C waschen.
Waschen Sie nie den Rückenprotektor oder das Sitzbrett!!

14.4 Lagerung

Ideal ist ein trockener, temperierter Ort, der vor Licht geschützt ist.
Vermeiden Sie jede Komprimierung/Stauchung des Rückenprotektors.
Achten Sie darauf, keine Schaum-oder Plattenteile des Gurtzeugs zu falten oder zu knicken.

14.5 Wasserlandung

Im Salzwasser: Spülen Sie Ihr Gurtzeug mit Süsswasser ab und lassen Sie es trocknen. Siehe Reinigung Kapitel 14.3
Im Süsswasser: Siehe Reinigungsprozess Kapitel 14.3.

14.6 Harte Landung

Überprüfen Sie, dass die Rettung unbeschädigt ist und dass die Schlossverbindungen funktionieren.
Überprüfen Sie, ob der Rückenprotektor in gutem Zustand ist; keine Löcher hat und dass das Schaumteil wieder seine richtige Form angenommen hat.
Überprüfen Sie das Sitzbrett.
Überprüfen Sie, ob beeinträchtigender Abrieb an einem neuralgischen Punkt oder an Nähten eingetreten ist.

15) Fabrikationsfehler, Verschleiss, Seriennummer

In der Rückentasche Ihres Gurtzeugs befindet sich ein Aufkleber, auf dem Vorsichtsmassnahmen sowie auch die Seriennummer vermerkt sind.
Bei Gurtzeug ohne Rückentasche (Berggurtzeug…) ist der Aufkleber direkt auf das Gurtzeug genäht.
Bei Verschleissproblemen, Naht- oder Materialbruch, teilen Sie uns bitte die Seriennummer Ihres Gurtzeugs mit, damit wir andere Gurtzeuge aus derselben Serie überprüfen können.
Jenseits der gesetzlichen Frist von einem Jahr werden kostenlose Reparaturen nur gemacht, wenn es sich um einen Fabrikations- oder Konstruktionsfehler handelt.

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