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F.A.Q. (Frequently Asked Questions)

Mis à jour le Mittwoch 1. September 2010

Hier eine Auslese von Fragen, die uns oft gestellt werden. Einige Antworten berufen sich lediglich auf den gesunden Menschenverstand, andere sind weniger offensichtlich.
Die Rubrik wird regelmässig aktualisiert.

 Die Aufhängepunkte meines Kortel-Gurtzeugs sind parallel zur Fahrrtrichtung. Muss ich die Tragegurte meines Schirms mit der Umlenkrolle nach innen oder nach aussen anbringen?

Die Umlenkrolle muss nach aussen angebracht werden, damit die Schnur des Beschleunigers ohne ein Reiben am Stoff gleiten kann.

 Der SaK für den Gurt „Kairn“ ist gut, aber ein bisschen schwierig anzubringen, wenn man auf dem Gipfel des Mont Blanc im Wind steht, mit dicken Handschuhen. Hätten Sie nicht ein einfacheres System erfinden können?

Aber warum Ihn da oben anbringen wollen, wo man dass doch bei sich im warmen Wohnzimmer machen kann? Der SaK ist ein Rucksack mit Airbag Wendeairbag. Das heisst, wenn er erstmal am Gurt angebracht ist, braucht man ihn nicht wieder nach der Landung abzunehmen, um seine Sachen zu verstauen. Man legt den gefalteten Schirm vorne auf das Gurtzeug und stülpt den Airbag von hinten darüber, der sich so in einen Rucksack verwandelt.
Also total einfach.

 Was sind Die Unterschiede zwischen einem Karma und einem Kamasutra II?

Abgesehen vom Look, ist die Gestaltung der beiden Gurte ähnlich. Es gibt aber einen hauptsächlichen Unterschied:

  • Der Karma ist nicht mit dem Karve System© ausgestattet, das ein Verändern der Sitzposition von einer aufrechten Position bishin zu einer mehr oder weniger liegenden Position während des Fluges ermöglicht, ohne dabei jegliche Einstellungen zu berühren.
    Bei dem Gurt Karma, können Sie Ihre Sitzposition nur durch Einstellen (Lösen/Festziehen) der Gurtbänder ändern. Er ist demzufolge eher für Piloten geeignet, die kürzere Flüge machen, als die, die mit dem Kamasutra II fliegen.
    Beide Gurte sind hingegen mit dem gleichen Stabilisierungssystem ausgerüstet, dem V-Stab System. Aus diesem Grund kann eine Kamasutra II genauso stabil (ausgeglichen) eingestellt werden wie eine Karma. Allerdings haben wir in Anbetracht der Zielgruppe entschieden, dass der Karma nicht so wendig (wackelig) sein kann wie der Kamasutra II, wenn die Gurtbänder des V-Stab Systems total gelockert sind.

 Was ist das Karve System©?

Das Karve System© ist ein exklusives Kortel Design System, das dem Piloten ermöglicht, seine Sitzposition zu verändern, ohne dabei irgendwelche Einstellungen zu berühren. So passt sich der Gurt den Bewegungen des Piloten an und ermöglicht ihm, sitzend, halb-liegend oder liegend zu fliegen, je nach seiner Flugphase und Lust und Laune...
Das Karve System© basiert auf einem Gleitsystem der Schultergurte, welches beim Gleiten einen Teil der Lendenpartie des Gurtes mit sich führt. Dieses Gleiten erzeugt eine gewisse Bremsfunktion (durch Reibung), welche ausreicht um die vom Piloten eingenommene Position zu erhalten.

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Durch die Reibung können die dabei beanspruchten Gurte sich abnutzen und müssen regelmässig kontrolliert werden (jährlich). Wenn die Schutzschicht abgenutzt ist, muss sie ausgewechselt werden, auch wenn man dadurch gezwungen ist, die Gurte ebenfalls auszuwechsdeln.
Die Gurte Kamasutra II und Kanibal II sind mit dem Karve System ausgerüstet.

 Was ist das V-Stab System©?

Das V-Stab System© ist ein exklusives Kortel Design System, des dem Piloten ermöglicht, die Rolldämpfung seines Gurtes einzustellen, ohne dabei die Länge des Bauchgurtes zu verändern.
Das V-Stab System© stellt sich dem herkömmlichen ABS-System entgegen.
Wenn Sie beim ABS-System den Bauchgurt anziehen, erhöhen Sie das Risiko eines Twist bei einer kritischen Flugsituation. Das V-Stab System© befreit Sie von diesem Problem und ist dabei noch wirksamer als das ABS-System.
Das V-Stab System© bleibt auch in der Luft leicht zugänglich.

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Die Gurte Karma und Kamasutra II sind mit dem V-Stab System© ausgerüstet.

 Was ist der Unterschied zwischen dem Kamasutra II und dem Kanibal II?

Der Hauptunterschied liegt im Dämpfungssystem der Gurte.
Der Kamasutra II ist mit dem V-Stab System© ausgerüstet (cf siehe unten), wogegen der Kanibal II mit einem herkömmlichen Oberschenkelgurte- und Bauchgurt-System ausgestattet ist.

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Der Kanibal II richtet sich demzufolge an Piloten, die die Dämpfungseinstellungen Ihres Kamasutra II total lockern und die kein massives Dämpfungssystem brauchen.
Ausserdem ist der Kanibal II steifer als der Kamasutra II. Er hat demzufolge eine bessere Rückenunterstützung und etwas mehr Präzision beim Steuern.
Der Spielraum des Karve System© beim Kanibal II ist geringfügig kleiner als beim Kamasutra II.

 Ist der Kanibal Race wirklich so unzugänglich?

Im gleichen Stil haben wir auch :

  • Ist der Kanibal Race wirklich für mich geeignet?
  • Ist es möglich, mit einem Kanibal Race in einer aufrechten Sitzposition zu fliegen?
  • ...

Im Grossen und Ganzen gibt es viele Fragen zur Bezeichnung „Race“.
Tatsache ist, dass der Kanibal Race nicht mit dem Karve System© ausgerüstet ist, und durch seine Geometrie der Hauptgurte und die verstärkte Steifheit, einen noch präziseren Gurt als der Kanibal II darstellt.
Daher kommt der Vergleich, der manchmal gemacht wird, mit einem Autositz- für den Kanibal Race mit einem Schalensitz wie bei einem Sportwagen und für den Kanibal II mit einem Komfortsitz wie bei einem Strassenkreuzer. Das heisst aber nicht, dass der Kanibal Race nicht komfortabel ist, im Gegenteil! Der Kanibal Race bleibt ein extrem komfortabler Gurt, mit vielleicht der besten Rückenunterstützung der ganzen Produktpalette.
Für diejenigen, die Bedenken wegen seiner Instabilität haben: In seiner Original-Konfiguration ist der Kanibal Race eher stabil, dass heisst gedämpft. Es ist so, dass die modernen Hochleistungsschirme aufgrund Ihrer grossen Flügelstreckung sehr sensibel auf der Rollachse sind. Ein zu ungedämpfter Gurt kann daher als Konsequenz eine Verstärkung dieser Rollbewegungen bedeuten, was die Leistung des Schirmes im Geradeausflug beeinträchtigt. Aber dank seiner diversen Einstellungs-Möglichkeiten (cf die Einstellungen des Kanibal Race), vor allem die der Verstellung des Aufhängepunktes, ist es möglich, sein Verhalten radikal zu verändern.
Das ist übrigens der Grund, warum der Kanibal Race ein wirklicher „Renngurt“ ist: der Pilot hat eine totale Kontrolle über seine Ausrüstung.

 Besteht nicht das Risiko, aus dem Karver herauszurutschen, falls man sich in einer Kopfüber-Position befindet?

Befor ich auf diese Frage antworte, möchte ich, dass alle Piloten die sich diese Frage stellen, vorher aud diese zwei Fragen antworten:

  • Wie oft sind sie beim Gleitschirmfliegen in einer Kopfüber-Position gewesen und wie hoch schätzen Sie das Risiko, dass dies passiert, ein?
  • In der Annahme, dass Sie sich in einer Kopfüber-Position befinden, was würde dann mit Ihrem herkömmlichen Gurtzeug passieren? Man sieht in Wirklichkeit viele Piloten, die den kleinen Brustgurt nicht schliessen oder nicht festziehen (welcher die Funktion hat zu verhindern, dass die Schultergurte zur Seite rutschen), und viele Piloten, die die Schultergurte sehr locker haben, wodurch diese zur Seite runterhängen. Es stimmt, dass das Risiko des Herausrutschens bei einem Gurtzeug mit 2 Oberschenkelgurten gering erscheint, aber was ist mit den Gurtzugen, die eine Verankerung in V oder T-Form haben, und mit anderen Leichtgurtzeugen?

Bei dem Karver ist der Pilot in seinem Gurt fest angeschnallt durch einen festgezogenen Lendengurt, genauso wie bei einem Klettergurt. Es besteht kein Risiko eines Herausrutschens, sobald dieser Gurt festgezogen ist.

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